Die CDU-Gemeinderatsfraktion besuchte am 12. Mai 2014 unser badisches Malerdorf und konnte sich direkt vor Ort ein Bild von den aktuellen Grötzinger Brennpunkten in Grötzingen machen.

Die wichtigsten Themen waren:

  1. Baden im Baggersee
  2. Gestaltung der DB-Lärmschutzwand
  3. Gebäudesituation der Augustenburg-Gemeinschaftsschule-Grötzingen

 

 1. Baden im Baggersee: Rahmendaten zum neuen Konzept

  • Probebetrieb einer naturnahen Badestelle vom 1. Juli – 15. September 2014
  • Kontrolle der Wasserqualität
  • Einrichten einer 50 m Badezone an der südöstlichen Liegewiese, um andere vertragliche Nutzungen und Rechte wie Angeln und Segeln vor allem den Naturschutz zu gewährleisten
  • Wasseraufsicht bei Bedarf durch den DLRG
  • Aufstellen von Abfalleimern mit Deckel und regelmäßige Leerung
  • Aufstellen von zwei Dixitoiletten für Damen und Herren und regelmäßige Reinigung
  • Reduzierung der Parkflächen, um den Zustrom zu begrenzen
  • Konsequentes Vorgehen gegen illegales Verhalten
  • Vorschlag einer Badeordnung durch den zentralen juristischen Dienst steht noch aus
  • Kosten 44.000 Euro

 Diesem Konzept hat die CDU-OR-Fraktion zugestimmt und dem wird auch die CDU-GR-Fraktion zustimmen. Weitere Wünsche des DLRG und der Bürgerinitiative „Natürlich Baden im Grötzinger Baggersee“ werden nach erfolgreichem Probebetrieb in Betracht gezogen.

 

2. Gestaltung der DB-Lärmschutzwand: Die Position der CDU-Grötzingen

  • Der Lärmschutz ist uns wichtig.
  • Wir wollen eine gestaltete Wand, auch auf der Südseite z.B. eine Begrünung.
  • Die Wand soll möglichst transparent sein, wegen der Höhe der Wand und der Nähe zu den Häusern an der Eisenbahnstraße.
  • Die Zusatzkosten sind von der Stadt zu übernehmen.
  • Zur Gestaltung der Nordwand ist eine vorgesetzte Lamellenkonstruktion vorgeschlagen in Holz bzw. Alu. Die Ausführung der Lamellen wird im Ortschaftsrat und mit der Verwaltung kontrovers diskutiert. Die CDU-Ortschaftsratsfraktion hat der Alu-Variante zugestimmt. Die Mehrheit im Ortschaftsrat fordert allerdings eine Holz-Variante, diese hat jedoch folgende Nachteile: nicht witterungsbeständig, nicht farbgetreu, kürzere Haltbarkeit, aufwändigere und gröbere Konstruktion, teurer als Alu und ev. ist aus Zeitgründen erst eine nachträgliche Montage möglich.

Wir setzen uns weiter für eine vernünftige Lösung ein und sind gespannt wie der Karlsruher Gemeinderat in den kommenden Wochen final entscheiden wird.

3. Augustenburg-Gemeinschaftsschule-Grötzingen: Die Gebäudesituation

  • Ein Wettbewerb für den Neubau wurde ausgeschrieben.
  • Für das kommende Schuljahr wird ein zweiter Container im Schulhof gebaut.
  • In Planung ist, den Schulhof in den bisherigen Schulgarten zu erweitern.
  • Für das Schuljahr 2015/2016 ist ein dritter Containerabschnitt erforderlich.
  • Bezug des Neubaus zum Schuljahr 2016/2017

Da die ganze Situation sehr beengt ist, verspricht die CDU-GR-Fraktion sich sehr für den zügigen Ausbau einzusetzen.