Die Ortschaftsratsfraktion der CDU ließ sich kompetent über die aktuellen Arbeiten auf dem Grötzinger Schulgelände informieren: Robert Oettinger, Geschäftsführer des mit dem fachgerechten Abbruch beauftragten Unternehmens, führte die Ortschaftsräte über die Baustelle und stand für alle Fragen zur Verfügung. Er erläuterte die notwendigen Schritte für professionelle Trennung der verschiedenen Baustoffe, die jeweils unterschiedlicher Wiederverwertung zugeführt werden. Nur sogenannte Gefahrstoffe wie künstliche Mineralfasern werden nicht verwertet, sondern entsorgt, alles andere wird recycelt und für bestimmte Anwendungen eingesetzt. Auch eine besondere Untersuchung des Baugrunds war notwendig, weil bei alten Foto-Aufnahmen, die Oettinger sich beschafft hat, auf dem Gelände gleich hinter dem Heinrich Dietrich-Bau als ehemaliger Bombenkrater noch auf Reste möglicher Kampfmittel gefahndet werden muss. Es muss erst noch sondiert werden, um von einer Kampfmittelfreiheit auszugehen.

Ortschaftsräte Siegele, Haschka, Orthey, Pepper und Jäger mit Geschäftsführer Oettinge

Bürgerinfo zum CDU Antrag: „Keine dauerhafte Sperrung der Kirchstraße“

Leider wurde unser Antrag am 22.4.2015 von einer rot-grünen Mehrheit von der Tagesordnung abgesetzt

Eine dauerhafte Sperrung halten wir aus folgenden Gründen nicht für sinnvoll.

  • Die Sperrung der letzten Monate wurde nur im Rahmen der Tunnelsanierung zur Vermeidung des „Schleichverkehrs“ als vorübergehende Maßnahme durchgeführt.
  • Wir halten eine weitere Sperrung der Kirchstraße bzw. Staigstraßen-Unterführung nicht für verhältnismäßig.
  • Die Entscheidung wurde über die Köpfe der Bürger hinweg getroffen.
  • Anliegende Institutionen und viele betroffene Bürger haben sich seit dem 25.2.2015 gegen die Sperrung ausgesprochen.
  • Sollte die Schule die Kirchstraße als Pausenhof ausdrücklich wünschen, halten wir eine kurzzeitige Sperrung während der Pausen für ausreichend.
  • Wir lehnen eine „vorsorgliche“ Sperrung wegen einer möglichen Nutzung, die nicht spruchreif ist, ab.

Unsere Stellungnahme zur Rechtsverordnung Baggersee

Am 25.3.2015 wurde dem Ortschaftsrat der Entwurf einer Rechtsverordnung zur Nutzung des Grötzinger Baggersees vorgelegt. Folgende Stellungnahme hat die CDU-Fraktion abgegeben:

Die Rechstverordnung entstand unter der Beteiligung von 19 Ämtern und Interessengruppen, der Ortsverwaltung und dem Ortschaftsrat und ist ein dementsprechend differenziertes Gebilde. Es war ein langer Prozess, um möglichst vielen gerecht zu werden, den wir nun nicht länger aufhalten wollen. Wir begrüßen das lokale Angebot zum Baden. Um Rummel an diesem doch relativ kleinen See zu verhindern, ist es ein begrenztes Angebot und deshalb konnten nicht alle geäußerten Wünsche berücksichtigt werden. Dafür bitten wir um Verständnis. Die vorgeschlagene Zonierung halten wir für richtig, um einer nicht gewünschten, intensiven Nutzung des Sees entgegen zu wirken.

Wir sehen in der Rechtsverordnung auch unsere Ziele erfüllt, diese sind:

  • eine naturverträgliche und zurückhaltende Nutzung des Sees
  • Berücksichtigung der bisherigen Vertragspartner
  • legalisiertes Baden
  • ein tragfähiger Mittelweg
  • Handhabung bzgl. Zuwiderhandlung

Deshalb haben wir der RVO zugestimmt und wünschen uns eine zeitgerechte Einrichtung der Badestelle.